Magnesium & Calcium - die starke Kombination für gesunde Knochen

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Magnesium und Calcium sind zwei essenzielle Mineralstoffe, die im menschlichen Körper für viele wichtige Vorgänge benötigt werden. Die Kombination dieser beiden Mineralstoffe ist dabei von zentraler Bedeutung, damit die Muskeln und auch die Knochen stabil und kraftvoll bleiben können. Magnesium und Kalzium sind beide Mengenelemente. Im Gegensatz zu den Spurenelementen sind mehr als 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht im menschlichen Körper enthalten. Erfahren Sie hier mehr darüber.


Die Mineralstoff-Kombination mit einer hohen Bioverfügbarkeit

Der menschliche Körper ist in der Tat ein Meisterwerk: Er besteht aus 206 Knochen sowie 656 Muskeln. Das Herz pumpt kräftig jeden Tag mehr als 7000 Liter Blut durch das gesamte Gefäss- und Kreislaufsystem und versorgt somit den ganzen Körper mit wichtiger Energie und wertvollen Nährstoffen.

Magnesium ist von grundlegend wichtiger Bedeutung für stabile, starke Knochen und eine starke Muskulatur – somit natürlich auch für einen leistungsfähigen Herzmuskel. Das Mineral ist zudem für viele enzymatische Stoffwechselvorgänge sehr wichtig, so etwa für die Kohlenhydrat- oder Fettverwertung.

Querschnitt des Beins eines Joggers

Calcium, auch Kalzium geschrieben, ist hingegen der „Knochenbauer“ und ebenfalls ein lebensnotwendiges Mineral. Es ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Skeletts und der Zähne. Calcium ist zudem der Mineralstoff, der mengenmässig im Organismus des Menschen am häufigsten vorkommt. Der Calciumbedarf und auch die Calciumversorgung sind dabei individuell. Auch ein Calciummangel kann vorkommen. 

Besonders für die Knochendichte ist dieses Mineral jedoch unverzichtbar wichtig. Die höchste Knochendichte wird im Allgemeinen bis zum 30. Lebensjahr erreicht. Anschliessend nimmt die Mineralstoffmasse in den Knochen pro Jahr bei einem gesunden Menschen um rund 1 Prozent ab.

 

Das Zusammenspiel von Magnesium und Calcium ist sehr sinnvoll

Der Körper muss jeden Tag mit einer ausreichenden Calcium- und Magnesiummenge versorgt werden, denn diese essenziellen Mineralien können vom Körper selbst nicht produziert werden. Grundsätzlich kann der Bedarf über die täglichen Mahlzeiten und einer grossen Tagesportion an calcium- und magnesiumreichen Lebensmitteln gedeckt werden. Wenn das jedoch nicht sichergestellt werden kann, und allenfalls sogar ein erwiesener Kalzium- oder Magnesiummangel vorliegt, muss gegebenenfalls zu geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln wie Magnesiumpräparaten oder Calciumcarbonat gegriffen werden. Die beiden Mineralien werden im Dünndarm resorbiert, also in den Blutkreislauf aufgenommen. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Magnesium und Kalzium gibt es in praktischen Tabletten, veganen Kapseln (mit einer Kapselhülle aus Hydroxypropylmethylcellulose) oder in Pulverform. 

Schon in der Muttermilch findet sich die Kombination aus Kalzium und Magnesium. Dennoch ging man früher in der Medizin davon aus, dass die gleichzeitige Einnahme dieser beiden Mineralien nicht ratsam sei. Es wurde die Annahme vertreten, dass sich Calcium und Magnesium bei der Aufnahme in den Organismus gegenseitig behindern, weil sie eine ähnliche chemische Aufbaustruktur haben. Zwischenzeitlich haben Forscher jedoch nun herausfinden können, dass diese Annahme falsch ist und sich die beiden Mineralien sogar gegenseitig sehr gut in ihren positiven Effekten ergänzen. Somit ist es sehr sinnvoll, Magnesium und Calcium zusammen einzunehmen.

  • Magnesium und Calcium haben zwar einen ähnlichen Aufbau, doch sie werden auf unterschiedliche Weise in die Blutbahn aufgenommen. Den Transport durch die Blutbahn übernehmen unterschiedliche Trägerstoffe, die sich gegenseitig nicht behindern. Vereinfacht könnte man sagen, dass es eine „Fahrtspur“ für das Calcium und eine weitere Spur für das Magnesium vom Dünndarm in die Blutbahn gibt.
  • Der menschliche Körper benötigt Magnesium, um das Calcium verstoffwechseln zu können. Heutzutage gilt es als erwiesen, dass für einige Stoffwechselvorgänge beide Mineralien in ausreichender Menge vorhanden sein müssen. Als Beispiel kann hier das sogenannte Parathormon angegeben werden, ein Nebenschilddrüsenhormon (Peptidhormon). Dieses Hormon reguliert den Calciumstoffwechsel, es wird also hauptsächlich dafür benötigt, dass das Calcium aus der Nahrung überhaupt verwertet werden kann. Seine wichtige Funktion kann das Parathormon jedoch nur dann ausüben, wenn im Körper ausreichend Magnesium verfügbar ist und kein Magnesiummangel vorliegt. 

Tagesbedarf – wie viel Magnesium & Calcium brauchen wir eigentlich?

Ab dem 19. Lebensjahr sollte erwachsene Menschen eine tägliche Calciumzufuhr von 1000 mg erzielen. Der empfohlene Magnesiumbedarf liegt für erwachsene Menschen ab dem 19. Lebensjahr bei 300 bis 400 mg.
Es ist wichtig, auf das richtige Gleichgewicht bei der Einnahme dieser beiden Mineralien zu achten. Es sollte ungefähr bei 2:1 liegen. Die Sango-Meereskoralle, ein Calciumcarbonat, liefert beide Mineralstoffe im idealen Verhältnis und enthält zusätzlich über 70 andere Mineralstoffe und Spurenelemente. 


Sonderfall Calcium und Vitamin D – eine unverzichtbare Kombination!

Um Calcium optimal verwerten zu können, ist der menschliche Organismus auch auf eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr angewiesen. Auch Vitamin D – das sogenannte Sonnenvitamin – ist an einer normalen Knochenfunktion beteiligt. Zudem unterstützt dieser Mikronährstoff den Organismus dabei, die Knochenstammzellen zu bilden. Auch die Knochenmineralisation wird durch Vitamin D gefördert. Unter dem Begriff „Mineralisation“ wird der Calciumeinbau in die Knochenstruktur verstanden. Das sorgt für mehr Kraft und Stabilität.

Zudem übernimmt Vitamin D auch im Darm eine zentrale Aufgabe, denn es fördert dort die Calciumaufnahme aus der Nahrung. Das gemeinsame Zusammenspiel von Calcium und Vitamin D zeigt ganz gezielt auf, wie bedeutsam die gemeinsame Einnahme ist. Nur durch eine ausreichende Vitamin-D-Bedarfsdeckung kann der menschliche Körper auch das Calcium in einem ausreichenden Mass resorbieren. Dieser Aspekt wird vor allem in den Wintermonaten sehr wichtig, wenn wir uns nicht lange dem Sonnenlicht aussetzen können und mit Vitamin D eher mangelversorgt sind. 


Vitamin D und Magnesium – ebenfalls ein starkes Duo!

Vitamin D wird nicht nur von Calcium, sondern auch vom Magnesium dringend benötigt. Der Körper braucht ausreichend Magnesium, um selbst Vitamin D bilden zu können.

Umgekehrt hilft Vitamin D dem Darm dabei, ausreichend Magnesium aus den Tagesmahlzeiten zu extrahieren. Diese beiden Mikronährstoffe bedingen somit einander in ihrer Funktionalität!

 

Bildnachweise:

Titelbild / Bild 1 - iStock.com/Wavebreakmedia

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