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Rosenwurz - Rhodiola rosea, die stressresistente Pflanze

Rosenwurz_Header

Die Rosenwurz, lat. Rhodiola rosea, ist eine traditionelle Heilpflanze. Sie stammt aus dem arktischen Raum. Ihren Namen trägt sie nicht, weil sie äusserlich Ähnlichkeit mit Rosen hat, obwohl die Vermutung nahe liegen könnte. Den deutschen Namen hat sie erhalten, weil ihr unterirdischer Stamm, das Rhizom, nach Rosen duftet, wenn er verletzt, abgeschnitten oder getrocknet wird.

Es ist eine alte Heilpflanze, die schon in der Spätantike vor 2.000 Jahren bekannt war. Es finden sich Aufzeichnungen darüber, dass die Heilpflanze damals als Arzneimittel verwendet wurde. Die Wikinger wussten bereits von der Rosenwurz und ihrer Wirkung: Sie stärkten sich damit für den Kampf und verbesserten dadurch ihre Ausdauer.

Steckbrief: Rosenwurz

Lateinischer Name: Rhodiola rosea

Herkunft: nördlicher Polarkreis und höhere Bergregionen in Europa, Asien und Nordamerika

Familie: Dickblattgewächse (Crassulaceae)

Verbreitung: nördlicher Polarkreis sowie höhere Bergregionen im Norden Europas sowie in den kälteren Gegenden von Asien und Nordamerika

Verwendbare Pflanzenteile: Wurzel, Rhizom

Erntezeit: Herbst / Blütezeit: Mai bis Juli

Rosenwurz (Rhodiola rosea)
 

Merkmale:

  • mehrjährige Pflanze
  • sukkulente Pflanze
  • Wuchshöhe im Normalfall 5 bis 20 cm, selten bis 35 cm
  • Pfahlwurzel
  • Dicke des Wurzelstockes bis 5 cm
  • Wurzel kann mehrere Kilogramm wiegen
  • sternförmige Trugdolden als Blüten
  • Blütenfarbe: gelbgrün (weibliche Pflanzen), purpurfarben (männliche Pflanzen)
  • hellgrüne, lanzettförmige Laubblätter
  • Blätter sind fleischig, wie es für sukkulente Pflanzen typisch ist
  • nach der Blüte bilden sich rote, behaarte Balgfrüchte
  • wird ein Teil des unterirdischen Stammes verletzt oder abgeschnitten, verbreitet sich ein rosenartiger Geruch

Verwechslungsgefahr: wird manchmal mit der Purpur-Fetthenne verwechselt. Beide Pflanzen sind aber essbar und nicht giftig. Daher droht bei einer Verwechslung und bei nicht übermässigem Verzehr einer der beiden Pflanzen keine Gefahr. Unterscheiden kann man die beiden Pflanzen, da die Purpur-Fetthenne einen leichten Geschmack nach Gurken hat.

Giftige Pflanzenteile: -


Standort- & Bodenbeschaffenheit: Die Sorte der Heilpflanze, die für den hiesigen Anbau gezüchtet wurde, bevorzugt einen Platz an der Sonne. Sie wächst auch im Halbschatten. Die Pflanze entwickelt lange Pfahlwurzeln, deshalb ist die wichtigste Anforderung an den Boden, dass er locker sein oder allenfalls in die Tiefe gelockert werden muss.

Rosenwurz: Wirkung und Einsatzgebiete

Hierzulande ist die Rosenwurz etwas in Vergessenheit geraten, bis sie in der traditionellen Heilkunst wiederentdeckt wurde. Gerade in nördlicheren Gebieten, wie etwa in Sibirien, ist man schon lange Zeit überzeugt von der Rosenwurz. Ihr wurde dort schon früher eine schützende Wirkung vor Infekten nachgesagt. Sie wurde ausserdem zur Erhöhung der Fruchtbarkeit verabreicht.

Die Extrakte aus dem Rhizom und der Wurzel der Rosenwurz sollen bei verschiedenen Stresssymptomen Abhilfe schaffen. Die Rhodiola rosea ist in der Phytotherapie als Adaptogen bekannt. Sie hilft dem Körper dabei, einfacher mit Stress umgehen zu können. Dabei reduziert sie auch die verschiedenen körperlichen und geistigen Symptome bei einer erhöhten Stressbelastung. Bei Erschöpfungszuständen soll Rosenwurz auch Wirkung zeigen.

Rosenwurz soll folgende Wirkungen zeigen:

  • körperlich und mental leistungssteigernd
  • herzschützend
  • antioxidativ
  • antidepressiv
  • angstlösend

Rosenwurz wird Wirkung in verschiedenen Bereichen nachgesagt. Sie wird deshalb eingesetzt, um

  • dem Körper bei Stressreaktionen zu helfen
  • den Stress und die Stresssymptome zu verringern und abzubauen
  • die Konzentration zu steigern
  • die Leistungsfähigkeit zu steigern
  • Energie zu verleihen
  • bei Depressionen zu unterstützen und die Stimmung aufzuhellen
  • bei Schlafproblemen zu helfen
Rosenwurz und Schlaf
 

Wichtige Inhaltsstoffe des Rosenwurz für seine Wirkung

Gemäss Studien zählen Rosavine, wie Rosavin, Rosarin und Rosin, sowie Salidrosid zu den Hauptwirkstoffen des Rosenwurzes. Dazu enthält die Pflanze ebenfalls Flavonoide. Dies sind Antioxidantien, die die Zellen vor freien Radikalen schützen.

Darreichungsformen der Rosenwurz für ihre Wirkung

In Sibrien, in Alaska und in Grönland wird die Wurzel gerne für Tees verwendet. Im Nordural hingegen wird eine Tinktur oder ein Extrakt hergestellt, indem die Wurzel der Pflanze mit Wodka oder mit heissem Wasser übergossen und einige Zeit stehen gelassen wird. Rosenwurz gibt es als Tabletten, als Tee und Pulver.

Weitere Einsatzgebiete

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Rosenwurz ebenfalls eingesetzt. Sie wird zur Leistungssteigerung und zur Stimmungsaufhellung verwendet. Auch dort wird der Rosenwurz eine Wirkung zugeschrieben, die der hierzulande bekannten Wirkungsweise sehr ähnlich ist.

Verwendung in der Küche

Die Rosenwurzblätter werden vor allem in China und in Russland zusammen mit anderem Gemüse verzehrt.

Rosenwurztee
Rhodiola rosea kann auch als Tee zubereitet werden. Dazu wird der Wurzelextrakt der Pflanze mit heissem Wasser aufgegossen. Dieser Tee ist in Russland, China, im Baltikum sowie in Alaska und Grönland schon lange bekannt.

Rosenwurztee
 

Rosenwurz im Garten

Die Heilpflanze Rhodiola rosea ist im Garten hierzulande kaum anzutreffen, obwohl die Pflanze gerade in Gruppen gepflanzt sehr hübsch anzusehen ist. In Mitteleuropa ist die Pflanze kaum verbreitet. In der Schweiz wurden erste Versuche unternommen, die Pflanze landwirtschaftlich anzubauen, was auch geglückt ist. In Schweden, Finnland und in den kälteren Gegenden in Russland und China ist die Wildform der Rhodiola rosea hingegen oft anzutreffen.

Es gibt eine Sorte der Heilpflanze, die für den Anbau im Garten in Mitteleuropa geeignet ist. Sie wurde dafür gezüchtet. Ob diese Sorte aber über eine heilende Wirkung verfügt, ist nicht bekannt. Die Pflanze wird im Frühling gepflanzt. Dafür sollte der Boden gelockert werden. Ein Winterschutz ist nicht nötig, da sie Temperaturen bis zu -40 Grad Celsius problemlos verträgt. Die Pflanze eignet sich gut für Trockenmauern, Böschungen und Gruppenpflanzungen.

Pflege der Rhodiola rosea

Die Rhodiola rosea braucht kaum Pflege. Die Pflanze wird gegossen, wenn der Boden ausgetrocknet ist. Da sie lange Wurzeln hat, kann sie aber lange noch Wasser aus der Tiefe bekommen, selbst wenn in der obersten Erdschicht schon lange keine Feuchtigkeit mehr vorhanden ist. Dünger benötigt sie keinen. Einzig im Frühling sollte etwas Kompost in die Erde eingearbeitet werden. Damit hat die Rhodiola rosea genügend Nährstoffe für das ganze Jahr.

Ernte der Rosenwurzwurzel

Zur Ernte im Herbst wird zunächst die Wurzel vorsichtig aus der Erde ausgegraben. Dabei wird aber darauf geachtet, dass ein Teil der Wurzel im Boden verbleibt, beziehungsweise wieder eingegraben wird. So kann sich die Pflanze in den folgenden Jahren erholen und neue Wurzeln bilden. Damit ist gewährleistet, dass in einigen Jahren die Ernte wiederholt werden kann. Dies ist aber nur dann möglich, wenn sich die Pflanze von der letzten Ernte erholt hat.

 

Bildnachweise:

Titelbild - iStock.com/Ideas_Studio
Bild 1 - iStock.com/cergeus
Bild 2 - iStock.com/Mladen Zivkovic
Bild 3 - iStock.com/rezkrr

Tags: Heilpflanzen
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