Sonnenschutz: Perfekt vorbereitet an den Strand

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Sonnenschutz am Strand ist wichtig

Neben einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sind Kopf- und Nackenschutz am Strand unerlässlich, vor allem beim beliebten Sonnenbaden. Direkte Sonneneinstrahlung kann in der Hirnhaut nämlich zu Entzündungsreaktionen führen. Die Folge können Sonnenstich oder sogar Hitzschlag sein. Besonders Babys und Kinder sollten nicht ohne Kopf- und Nackenbedeckung an den Strand. Ihre Temperaturregelung funktioniert noch nicht so gut, weshalb sie eher gefährdet sind als Erwachsene. Für Babys und Kleinkinder wird ohnehin der Aufenthalt ausschliesslich im Schatten empfohlen. Bringen Sie am besten einen Sonnenschirm mit an den Strand, wenn Sie nicht wissen, ob Sie diesen vor Ort mieten können. Strandmuscheln sind eine gute und leicht zu transportierende Alternative zum Sonnenschirm, sie schützen darüber hinaus auch vor Wind und dienen als Sichtschutz. Für den optimalen Sonnenschutz machen Sie es am besten wie die Menschen in den südlichen Ländern und legen mittags eine ausgedehnte Siesta ein. Meiden Sie die Sonne zwischen 12 und 15 Uhr, denn dann ist sie am stärksten. Ziehen Sie sich ins Hotel oder Ihre Ferienwohnung zurück, essen Sie etwas Leichtes und ruhen Sie sich aus. Wie wäre es mal mit einem Mittagsschlaf? Schliesslich sind Sie im Urlaub!

Sonnenbaden – aber sicher

Sonne ist (nicht nur) für uns Menschen lebenswichtig. Sie lässt Tiere und Pflanzen wachsen und gedeihen, wärmt und hebt nicht zuletzt auch unsere Stimmung. Mehr noch: In Massen genossen ist Sonne gesund, sorgt dafür, dass unser Körper Vitamin D3 produzieren kann und stärkt unser Immunsystem. Doch auch die Sonne hat eine Schattenseite. Und die zeigt sich immer dann, wenn wir uns ihr zu stark aussetzen. Je nach Hauttyp können schon wenige Minuten ausreichen, um einen Sonnenbrand und damit irreparable Hautschäden zu verursachen. Denn zuviel direkte UV-Strahlung kann zu Zellschädigungen und später sogar zu Hautkrebs führen. Übrigens: Auch die Augen freuen sich über einen ausreichenden Sonnenschutz. Die UV-Strahlung kann nämlich auch an der Hornhaut zu Schädigungen und/oder Bindehautentzündung führen. Empfehlenswert sind Sonnenbrillen mit UV-Filter nach DIN E 836 und dem Standard UV 400. Die gibt es auch für Kinder.

UVA- und UVB-Strahlung: So wirken sie in unserer Haut

Die elektromagnetische, ultraviolette (UV-)Strahlung der Sonne wird je nach Wellenlänge in UVA-, UVB- und UVC-Strahlen eingeteilt. Während die aggressiven UVC-Strahlen von der Erdatmosphäre komplett herausgefiltert werden, erreichen bis zu zehn Prozent der UVB-Strahlen und sogar nahezu 100 Prozent der UVA-Strahlen die Erde. UVB-Strahlen sorgen dafür, dass unsere Haut bräunt und sich die Lichtschwiele, eine Verdickung der Oberhaut, für natürlichen UV-Schutz aufbaut. Sie kurbeln ausserdem die Vitamin-D-Produktion des Körpers an. Ein Zuviel der kurzwelligen UVB-Strahlung verursacht beim Menschen jedoch auch einen Sonnenbrand und schädigt Zellen in der Oberhaut, was langfristig zu Hautkrebs führen kann. Die langwelligen UVA-Strahlen dringen in tiefere Hautschichten ein und bräunen unsere Haut dort ebenfalls. Allerdings bauen sie keinen Lichtschutz auf. Das ist auch der Grund, warum das Vorbräunen im Solarium, das weitgehend oder oft sogar ausschliesslich mit UVA-Strahlen betrieben wird, als Sonnenschutz für den Sommerurlaub nicht geeignet ist. UVA-Strahlung ist in erster Linie für die Alterung der Haut durch die Sonne verantwortlich. Viele Sonnencremes schützen nicht oder ungenügend vor UVA-Strahlung, obwohl mittlerweile erwiesen ist, dass diese tief in der Haut wirkt, indem sie das Erbgut der Hautzellen verändert. Achten Sie daher beim Kauf einer Sonnencreme auf einen ausgewiesenen UVA-Schutz.

Lichtschutzfaktor: So finden Sie den idealen LSF

Der Lichtschutzfaktor (LSF) einer Sonnencreme gibt an, wie lange man sich der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Um diesen Zeitraum individuell zu berechnen, multipliziert man den Lichtschutzfaktor mit der individuellen Eigenschutzzeit der Haut. Der keltische Hauttyp (Hauttyp 1) beispielsweise hat nur eine geringe Eigenschutzzeit von 5 Minuten. Verwendet er eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30, dürfte er theoretisch 150 Minuten sonnenbaden.

Welcher ist Ihr Hauttyp?

Hauttyp 1 (keltischer Hauttyp)

  • Besonders empfindliche Haut, die nicht oder nur sehr schwer bräunt, sondern eher rot wird
  • Sehr helle Haut
  • Blonde oder rote Haare
  • Blaue Augen
  • Fast immer Sommersprossen
  • Eigenschutzzeit ca. 5 bis 10 Minuten
  • LSF-Empfehlung: 50+ und Schatten

 

Hauttyp 2 (nordischer Hauttyp)

  • Empfindliche Haut, die nur sehr langsam und dann kaum bis mässig bräunt
  • Helle Haut
  • Blonde bis braune Haare
  • Blaue, grüne oder graue Augen (selten braune Augen)
  • Häufig Sommersprossen
  • Eigenschutzzeit ca. 10 bis 20 Minuten
  • LSF-Empfehlung: 30 bis 50 und überwiegend Schatten

 

Hauttyp 3 (Mischtyp)

  • Normal empfindliche Haut, bräunt gut und in Massen, eher selten Sonnenbrand
  • Helle bis mittlere Haut
  • Dunkelblonde bis braune Haare
  • Graue oder braune Augen
  • Eigenschutzzeit ca. 20 bis 30 Minuten
  • LSF-Empfehlung: 30

 

Hauttyp 4 (Mediterraner Hauttyp)

  • Normale Haut, nicht empfindlich, bräunt schnell, selten Sonnenbrand
  • Hellbraune bis olivfarbene Haut
  • Dunkelbraunes Haar • Braune bis dunkelbraune Augen
  • Eigenschutzzeit: 30 bis 40 Minuten 
  • LSF-Empfehlung: mindestens 20

 

Hauttyp 5 (Dunkler Hauttyp)

  • Sonnenunempfindliche Haut, bräunt sehr schnell, fast nie Sonnenbrand
  • Braune bis dunkelbraune Haut
  • Dunkelbraunes bis schwarzes Haar
  • Dunkelbraune Augen
  • Eigenschutzzeit: 60 Minuten
  • LSF-Empfehlung: 10

 

Hauttyp 6 (Sehr dunkler Hauttyp)

  • Sonnenunempfindliche Haut, fast nie Sonnenbrand, die Haut bräunt nur noch wenig nach
  • Dunkle Haut
  • Dunkelbraunes bis schwarzes Haar
  • Dunkelbraune Augen
  • Eigenschutzzeit 90 Minuten
  • LSF-Empfehlung: Je nach Sonneneinstrahlung 5 bis 10

Warum mineralische Sonnencreme?

Hautexperten empfehlen mineralische Sonnencreme ohne bedenkliche Nano-Partikel. Herkömmliche, synthetische Sonnenschutzfilter stecken meist voller chemischer Inhaltsstoffe, deren langfristige Wirkung bislang nicht mal richtig erforscht ist. Zahlreiche Studien weisen jedoch darauf hin, dass bestimmte Inhaltsstoffe in herkömmlicher Sonnencreme eine östrogenähnliche Wirkung im Körper entfalten können. Mehr noch: Sie wirken, indem sie zunächst in die Haut eindringen, dort die UV-Strahlen aufnehmen und sie neutralisieren. Wenn sie sich dabei zersetzen, kann das zu Hautreizungen und Allergien führen. Manche UV-Filter scheinen sehr schnell in so tiefe Hautschichten vorzudringen, sodass die Oberhaut ungenügend geschützt ist. Übrigens: An manchen Stränden im US-Bundesstaat Hawaii ist das Eincremen mit chemischer Sonnencreme mittlerweile untersagt, da die Stoffe beim Baden ins Wasser gelangen und dadurch die empfindliche Korallenwelt stören. Mineralische Sonnencreme dagegen enthält Stoffe, die sich wie ein Schutzfilm auf die Haut legen, sodass UV-Strahlen gar nicht erst eindringen können. Sie wirken sofort nach dem Auftragen. Da auch manche mineralische Sonnencreme nicht frei von bedenklichen Inhaltsstoffen ist, empfehlen wir, sich vorher genau über die Inhaltsstoffe zu informieren. Der beste Sonnenschutz ist aber nach wie vor der natürlichste: Bleiben Sie im Schatten.

Sonnencreme: So klappt’s mit dem Sonnenschutz

Bevor es an den Strand geht, sollten Sie Ihre Haut rechtzeitig, 30 Minuten vorher bei herkömmlicher, chemischer Sonnencreme und kurz vorher bei mineralischer Sonnencreme gut eincremen. Verwenden Sie für Kinder am besten eine spezielle Kinder-Sonnencreme, die für die empfindliche Kinderhaut bestens geeignet ist. Für Babys bis zu einem Jahr ist keine Sonnencreme empfehlenswert. Babys Haut ist besonders empfindlich, weshalb sie aber auch nie der Sonne ausgesetzt werden sollte. Schützen Sie Ihr Baby im Schatten vor der Sonne, setzen Sie ihm einen Hut auf und ziehen Sie ihm am besten luftige Sonnenschutzkleidung an. Cremen Sie im Laufe des Tages mehrmals nach, vor allem, wenn Sie aus dem Wasser kommen. Bleiben Sie auch gut eingecremt nicht zu lange in der direkten Sonne und meiden Sie die starke Mittagssonne: Zwischen 12 und 15 Uhr empfiehlt es sich, im Schatten oder gleich ganz drinnen zu bleiben. Aufgrund der sehr starken Sonneneinstrahlung sollten Sie in tropischen Ländern ohnehin lieber im Schatten bleiben. Hier bräunen Sie ebenfalls, aber dafür schonender. Greifen Sie hier lieber zu den ganz hohen LSF. Im Zweifelsfall gilt: Legen Sie sich lieber in den Schatten. Die sonnenstrapazierte Haut wird erst rot, wenn der Hautschaden schon angerichtet ist. Und dann sollten Sie die Sonne auch konsequent meiden, um den Sonnenbrand nicht zu verschlimmern.

Die Haut freut sich über After-Sun-Pflege

Um der durstigen Haut nach dem Sonnenbaden Feuchtigkeit zuzuführen, empfehlen sich spezielle After-Sun-Lotions. Sie enthalten leichte und feuchtigkeitsspendende sowie beruhigende Stoffe, die der gesonnten Haut guttun. Wer es ganz natürlich mag, verwendet pures Aloe-Vera-Gel. Übrigens: Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die After-Sun-Pflege nicht nur länger, sie ist auch beim Auftragen besonders bei hohen Temperaturen herrlich erfrischend.

Last but not least: Trinken Sie genug!

Gerade bei heissen Temperaturen verliert der Körper viel Flüssigkeit durch Schwitzen. Gleichen Sie das wieder aus, indem Sie noch etwas mehr als sonst trinken. Für Erwachsene gilt immer noch die altbewährte Grundregel, 2 Liter am Tag zu trinken. Für Kindergarten- und Grundschulkinder liegt die Empfehlung bei bis zu einem Liter täglich, Jugendliche sollten täglich mindestens 1,5 Liter trinken. Babys und Kleinkinder trinken nach Bedarf. Voll gestillte und/oder flaschenernährte Babys benötigen keine zusätzliche Trinkzufuhr. Bieten Sie lieber öfter die Brust oder Flasche mit Babynahrung an. Ohnehin entwickeln sich die Nieren von Babys noch in den ersten sechs Lebensmonaten, sodass eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr sogar gefährlich werden kann. Da Babys ihr Durstgefühl erst noch entwickeln, ist es empfehlenswert, mit Einführung der Beikost nach und nach auch zwischen und während den Mahlzeiten Getränke anzubieten. Etwa einen halben Liter Flüssigkeit täglich, Muttermilch und Babynahrung schon eingerichtet, benötigen Babys ab Einführung der Beikost bis zum zwölften Lebensmonat. Danach lautet die Empfehlung, 600 bis 800 Milliliter täglich zu trinken. Auch wenn kalte Fruchtsaftschorle und Co. herrlich erfrischend sind, übertreiben Sie es nicht mit den zuckerhaltigen Getränken, denn sie lassen Ihren Blutzuckerspiegel Achterbahn fahren und fördern Zahnschäden durch Karies. Wasserhaltiges Obst wie die Wassermelone tut es auch. Nehmen Sie Alkohol nicht in zu grossen Mengen zu sich oder verzichten Sie lieber gleich ganz darauf, um den Kreislauf nicht zu belasten – besonders bei hohen Temperaturen ist das wichtig. Alkoholfreies Bier ist übrigens eine natürlich-isotonische Alternative und darüber hinaus ein exzellenter Durstlöscher. Für Kinder dürfen es auch gern mal gekühlte (bitte nicht eiskalte) und ungesüsste Frucht- und Kräutertees sein.

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